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Cox-Attentäter ruft »Tod den Verrätern«

Verdächtiger verweigert in London vor Gericht seinen Namen - und ruft »Freiheit für Großbritannien« / Polizei: Ermittlungen wegen möglicher Nazi-Kontakte haben Priorität / Offenbar rechtsradikale Literatur gefunden

Berlin. Nach der Ermordung der britischen Abgeordneten Jo Cox ist der Tatverdächtige Thomas M. am Samstag erstmals vor Gericht in London erschienen. Als der 52-Jährige nach seinem Namen gefragt wurde, sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur PA: »Tod den Verrätern, Freiheit für Großbritannien«. Dies wird als Hinweis auf einen möglichen rechtsradikalen Hintergrund der Tat gedeutet - die ermordete Labour-Abgeordnete hatte sich für Flüchtlinge und gegen einen Austritt Großbritanniens aus der EU eingesetzt. Die britische Polizei konzentriere ihre Ermittlungen nach eigenen Angaben auf mögliche Kontakte des wegen Mordes Angeklagten zu rechtsextremen Gruppen, heißt es weiter.

Der amtierende Polizeipräsident von West Yorkshire, Dee Collins, sagte, diese Ermittlungsrichtung habe Priorität, man nehme allerdings auch die Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung des Täters ernst. Am Freitag


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