Ein eigenes Fahrrad und neue Freunde

Der Verein Rückenwind richtet gebrauchte Fahrräder für Geflüchtete her - gemeinsam traten sie beim Velothon an

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Beim Berliner Jedermannrennen traten dieses Jahr 10.500 Teilnehmer an. Darunter auch Flüchtlinge, die ihre Fahrräder von einem Verein gespendet bekommen haben.

An Fahrradrennen hat Ahmad Ali in Syrien nie teilgenommen, und so ist der 37-Jährige ein bisschen nervös vor dem Start des 60 Kilometer-Rennens beim Berliner Velothon am Sonntag. Der Flüchtling lebt seit etwas mehr als einem Jahr in Berlin, zusammen mit seiner 18-jährigen Schwester teilt er sich eine kleine Wohnung. Sportverrückt sei er, erzählt Ali, dieses Jahr habe er schon am Berliner Halbmarathon teilgenommen, 2015 am Silvester-Marathon. In Syrien ging er viel wandern und klettern, probierte sich im Bungee-Jumping. »Das mit dem Sport habe ich von der Armee«, erzählt Ali nach dem Rennen, erschöpft aber entspannt im Schatten sitzend. Während des Wehrdiensts hätten ihm die Vorgesetzten gesagt, dass man als Soldat nur Scheiße machen müsse - das Einzige, das man davon hat, ist eine bessere Fitness.

Für den Velothon hat er sich extra ein Rennrad gekauft - glücklich erzählt er von seinem Chef, der ihn unterstützt und ihm das Geld daf...

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