Den Bach herunter gegangen

Sachsen schafft umstrittenen »Wasserpfennig« wieder ab / Wassermüller bleiben skeptisch gegenüber Politik

  • Von Hendrik Lasch, Elstertrebnitz
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

2013 führte Sachsen eine Abgabe für Wasserkraftanlagen ein. Die Betreiber sahen sich vom Ruin bedroht. Nun wird der »Wasserpfennig« wieder abgeschafft. Das Misstrauen der Wassermüller bleibt.

Die Geräusche, die beim Geldverdienen entstehen, sind ein Rauschen und ein Summen. Es rauscht, wenn Wasser aus dem Mühlgraben der Weißen Elster in die beiden Francis-Turbinen der Eisenmühle Elstertrebnitz strömt, und es summt, wenn die mit ihnen verbundenen Generatoren Strom erzeugen. Zwischen 18 und 30 Kilowatt leisten die Maschinen im Sommer; »das hängt von der Wassermenge ab«, sagt Sabine Mucheyer. Pro Kilowattstunde zahlt das Unternehmen, in dessen Netz der Strom eingespeist wird, 12,9 Cent. Das Rauschen und das Summen sind sehr beruhigende Geräusche - für die Besitzer des Bauwerks, aber auch für die Mühle selbst. Es ist gewissermaßen der Sound zu ihrer Rettung.

Noch vor zehn Jahren war die Eisenmühle in einem tristen Zustand: die Gebäude verfallen, die Keller voller Müll, alter Reifen und Asbest. Vor 100 Jahren hatte man begonnen, in der schon lange existierenden Mühle neben Mehl auch Eisenpulver herzustellen. Die Kraft des W...

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