Boris Johnson distanziert sich

Nach Wiederaufnahme der Brexit-Kampagnen ist der Ton umgänglicher geworden

  • Von Sascha Zastiral, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Großbritannien gehen die Brexit-Kampagnen weiter. Nach dem Mord an Jo Cox waren sie ausgesetzt worden. Brexit-Befürworter Boris Johnson distanziert sich von ausländerfeindlichem Ton.

In Großbritannien haben nur wenige Tage vor dem Referendum über Verbleib oder Nichtverbleib des Landes in der EU beide Seiten wieder begonnen, für ihre Positionen zu werben. Dabei fiel unmittelbar auf, wie stark sich der Tonfall seit der vergangenen Woche geändert hat. Vor dem Mord an der Labour-Politikerin Jo Cox hatten beide Seiten ihre Argumente zunehmend schriller vorgetragen und mit Warnungen und Drohungen unterlegt.

Die Brexit-Kampagne erreichte dabei ihren vorläufigen Tiefpunkt, als Mitte vergangener Woche Nigel Farage, der Anführer der rechtspopulistischen United Kingdom Independence Party (UKIP), ein Plakat präsentierte, auf dem Flüchtlinge an der slowenischen Grenze zu sehen sind. Überschrieben ist es mit den Worten »Breaking point« (Wendepunkt). Die EU habe laut Farage ihre Bürger im Stich gelassen. Kritiker verglichen das Plakat mit Nazi-Propaganda.

Der frühere Bürgermeister von London und Quasi-Anführer der offiz...

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