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Magisch - das heißt von Ideen inspiriert

  • Von Friedemann Kluge
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Bühne« - 2003 entstand dieses 2,80 Meter breite Gemälde von Matthias Weischer. »Auf der Bühne« heißt nun ein Band mit 15 Gesprächen, die Michael Hametner mit dem Künstler führte. »Ich will im Bild immer mehr zur Bühne hin«, so Weischer, wobei er »gar nicht« ins Theater gehe. Und weiter: »Dieser abgesteckte Raum ist das Spielfeld für mein Objekttheater.«

Einige seiner Bilder wirken wie ein wider den Strich gebürsteter Henri Rousseau, und auf ihnen fehlt nicht einmal dessen Tiger. Auch über die Schultern von M. C. Escher oder Max Ernst hat der 1973 im westfälischen Elte geborene Maler schon mal einen Blick riskiert. Insgesamt aber sind es alles ganz eigene, besondere Werke, von denen in diesem Band auch viele in Reproduktionen vorgestellt werden. Weischer, Exponent der »Neuen Leipziger Schule«, will sich keinesfalls in die surreale Schublade stecken lassen. Er nennt seine Malweise »magisch-realistisch«: »Ma...


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