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Kein Nährboden für Bestechung

Was Kerstin Nedoma anders machen will, wenn sie Bürgermeisterin von Guben wird

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Guben (Spree-Neiße) ist am Sonntag Bürgermeisterwahl. Als Favoriten gelten der wegen Korruption verurteilte Ex-Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) und Kerstin Nedoma (LINKE).

Mit Brikettfabriken und Bergmannsschnaps sei sie groß geworden, sagt Gubens Stadtparlamentsvorsitzende Kerstin Nedoma (LINKE). Dass sie die Braunkohle ablehnt, dass kam später. Sie hat sich in vielerlei Hinsicht entwickelt. Nedoma ist heute Lehrerin für die Fachrichtungen Mathematik, Physik, Politische Bildung und Hörgeschädigten-Sonderpädagogik - und Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag. Es wird erwartet, dass sie vorn mitmischen kann. Ihr schärfster Konkurrent ist Klaus-Dieter Hübner (FDP). Der war schon Bürgermeister, wurde vom Dienst suspendiert und verurteilt - unter anderem deswegen, weil er sich von einer Gartenbaufirma kostenlos das private Grundstück pflegen ließ und der Firma im Gegenzug Aufträge zuschanzte.

Hübner, der ab 2002 Rathauschef gewesen ist, kandidiert trotzdem noch einmal und gilt sogar als Favorit. Denn viele Bürger, so hört man, bewundern seine Leistungen als ausgesprochener Macher und ...


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