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Das Nadelöhr vorm Hochschulstudium

Bericht der Kultusminister macht Studierwilligen keine Hoffnung auf baldige Verbesserung der Lage bei der Vergabe von Studienplätzen

  • Von Werner Herpell
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Zu viele Bewerber auf freie Studienplätze, die am Ende trotzdem leer bleiben - bei der Hochschulzulassung hakt es seit Jahren.

Der Weg zu einem attraktiven Studienplatz in Jura oder Medizin ist ohnehin oft mit Wartezeit und Enttäuschungen gepflastert. Und das könnte noch auf Jahre so bleiben, wie ein Lagebericht der Kultusministerkonferenz der 16 Bundesländer (KMK) jetzt aufzeigt. Denn die Verteilung von Studienplätzen mit Numerus Clausus (NC) läuft auch nach sechsjähriger Anlaufphase noch nicht rund. Nur 100 von 180 staatlichen Universitäten und Fachhochschulen, die NC-beschränkte Bachelor-Studiengänge anbieten, beteiligten sich im Wintersemester 2015/16 an der bundesweiten Studienplatzbörse, dem »Dialogorientierten Vergabeverfahren« (DoSV). Ein Jahr zuvor waren es sogar erst 89 gewesen. Der Positivtrend im Vergleich der Sommersemester 2015 und 2016 fiel ähnlich bescheiden aus.

Am Ende blieben im Wintersemester von 252 000 Bachelor-Plätzen mit örtlichem NC gut 11 500 unbesetzt - Frustpotenzial für Studierende, die vorher Absagen für ihr Traumfach erhalte...


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