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Proteste in Freital ein Jahr nach Hetze vor Flüchtlingsheim

Freital. Ein Jahr nach den tagelangen Protesten vor einem Flüchtlingsheim im sächsischen Freital sind für Samstag mehrere Demonstrationen in der Stadt geplant. Zu einer Kundgebung unter dem Motto »Solidarität statt Ausgrenzung« auf dem Neumarkt haben am Freitag unter anderem die Grünen in Sachsen und ein Bündnis für Weltoffenheit und Toleranz aufgerufen. Freital sei vor einem Jahr zum »ersten Fanal einer neuen Welle rassistischer und menschenverachtender Gewalt« geworden, sagte der Grünen-Landesvorsitzende Jürgen Kasek. »Mit Hass und Gewalt im Freital der Angst muss endlich Schluss sein«, fügte er hinzu. Weiter haben unter dem Motto »Ein Jahr danach« Fremdenfeinde einen Protest vor der ehemaligen Asylunterkunft im Hotel »Leonardo« angekündigt. Obwohl das Haus kein offizielles Asylbewerberheim mehr ist, leben dort dem Landratsamt zufolge immer noch rund 100 anerkannte Flüchtlinge. Vor dem Gebäude hatte sich Ende Juni 2015 an mehreren Tagen hintereinander ein Mob versammelt, der lauthals Stimmung gegen den Einzug weiterer Flüchtlinge in das Haus machte. Ob die Demonstration der Asylfeinde tatsächlich vor dem ehemaligen Hotel stattfindet, ist allerdings noch unklar. Während die Initiatoren auf ihrer Facebook-Seite daran festhalten, ist in verschiedenen Medien die Rede von einer Untersagung des Protestes nahe dem Gebäude. epd/nd

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