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Wird »Rudolph« der neue »Bruno«?

Vor zehn Jahren wurde zum Entsetzen vieler Menschen ein nach Bayern eingewanderter Braunbär getötet - unweit der Grenze in Österreich ist nun wieder einer unterwegs

  • Von Sabine Dobel, München
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die einen feierten ihn als »Mahatma Gandhi« der bayerischen Wälder. Die anderen forderten seinen Tod. Braunbär »Bruno«, eingewandert aus Italien, sorgte weltweit für Schlagzeilen.

Wer die tödlichen Schüsse abgefeuert hat, ist auch heute noch ein Geheimnis. Der Abschuss des Braunbären »Bruno« vor zehn Jahren hat die Emotionen hochkochen lassen. Beim bayerischen Jagdverband und beim damaligen bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) stapelten sich Protestschreiben bis hin zu Morddrohungen. Wütende Bürger zeigten die unbekannten Schützen an.

Wie ein netter Teddy hatte sich »Bruno« nicht benommen. Der junge Bär aus Italien fraß Schafe, stahl Honig, plünderte Hühnerställe und lief mitten durch Orte - und drohte damit Menschen gefährlich zu werden. Das begründete die Abschussgenehmigung für das geschützte Raubtier.

Seither kam kein Bär mehr. »Alpenflüsse wie der Inn, aber auch dicht besiedelte Gebiete mögen dazu beigetragen haben, dass nach JJ1 bisher kein weiterer Bär nach Bayern vorgedrungen ist«, sagt der Präsident des Landesamtes für Umwelt, Claus Kumutat.

In Kärnten tappt gerade »Rudolph«...


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