Isländer wählen Historiker zum Staatschef

Votum zeigt Unmut über etablierte Politikerelite / Jóhannesson will Präsident für alle sein

  • Von Andreas Knudsen, 
Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Exakt an seinem 48. Geburtstag konnte sich Dr. Guðni Th. Jóhannesson zum Sieger der Wahl für das Amt des Präsidenten erklären.

Wenn Dr. Guðni Th. Jóhannesson am 1. August als neuer isländischer Präsident in die Residenz Bessastaðir einzieht, wird sich vieles ändern. Er zieht nicht nur ein mit seiner kanadischen Ehefrau Eliza Reid, sondern auch mit vier Kindern. So viel unverbrauchte Energie in der Präsidentenfamilie könnte symbolisch werden für den Aufbruch in eine neue, ehrliche Zukunft, die sich eine klare Mehrheit der Isländer wünscht.

Der sechste Präsident des Landes seit der Unabhängigkeit 1944 ist als Historiker spezialisiert auf isländische Politik. Das Amt ist vorzugsweise repräsentativ, aber die Verfassung räumt auch politischen Spielraum ein. Mit der Unterschrift des Präsidenten treten die vom Parlament beschlossenen Gesetze in Kraft, doch er hat auch die Möglichkeit, sie zu blockieren und zur Neuverhandlung zurückzuweisen.

In seiner Wahlkampagne versprach Jóhannesson, vorsi...

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