Spanischen Fußball spielen andere besser

Der Titelverteidiger scheitert am eigenen Stil und überraschend offensiven Italienern

  • Von Alexander Ludewig, Paris
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Nach zwei enttäuschenden Turnieren steht fest: Die Ära Spaniens ist vorbei. Ihr Stil dominiert, wird aber von anderen Teams gespielt. Vom deutschen zum Beispiel, das im Viertelfinale auf Spaniens Bezwinger trifft.

Die Hände in den Hosentaschen, so stand Vicente del Bosque am Spielfeldrand. Wie ein Unbeteiligter, wie ein Rentner, der an irgendeinem Bolzplatz irgendwelchen Kindern beim Fußballspielen zuschaut. Weil er gerade nichts Besseres zu tun hat. Dass mehr als 76.000 Zuschauer um ihn herum tobten, dass er in der Coaching Zone das Stade de France stand, dass seine Mannschaft ein EM-Achtelfinale gegen Italien spielte – all das schien den spanischen Nationaltrainer nicht zu beeindrucken. Del Bosques Körpersprache verriet jedenfalls nichts von der Dramatik des Spiels.

Emotionslos und langsamen Schrittes verließ Vicente del Bosque später auch das Stadion. Nur ein flüchtiges Lächeln: »Vielen Dank für die Arbeit und die Erfolge der vergangenen Jahre«, sagte ein spanischer Journalist und reichte ihm die Hand. An einen Abschied als Nationaltrainer denkt der 65-Jährige selbst aber nicht. So regungslos, wie er das starke italienische Pressing und ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 808 Wörter (5334 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.