Die Überbringer vor Gericht

In Luxemburg wird das Urteil im Luxleaks-Prozess mit Spannung erwartet

  • Von Luc Caregari, Luxemburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Mittwoch soll das Urteil im Luxleaks-Prozess fallen. Ein Prozess, den viele als Verhöhnung ansehen - wurden doch die Überbringer der Nachricht vor Gericht gestellt und nicht die Schuldigen am Skandal.

Luxleaks - der Skandal, der Ende 2014 nicht nur das Großherzogtum Luxemburg erschütterte, erbrachte bereits vor den Panama-Papers den Beweis, dass die europäische Steuergesetzgebung löchrig ist. Die Dokumente, die vom »International Consortium of Investigative Journalists« (ICIJ) veröffentlicht wurden, zeigen, wie einfach Konzerne mit dem luxemburgischen Fiskus »Tax Rulings« auszuhandeln. Die enthüllten Steuerbescheide, hochkomplexe Konstruktionen, die jedes Schlupfloch ausnutzen, um dem Fiskus aus dem Weg zu gehen, stammten von PriceWaterhouseCoopers (PWC) - einer Beratungsfirma, die in Luxemburg großen Einfluss auf Verwaltungen und Politik ausübt. Zwei Angestellte hatten sich durchgerungen, mit Hilfe eines Journalisten die geheimen Dokumente ans Tageslicht zu bringen.

Beim Prozess gegen die Whistleblower Antoine Deltour und Raphaël Halet sowie den Journalisten Edouard Perrin Ende März in Luxemburg gab es Merkwürdigkeiten, die Be...

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