Werbung

EU-Gipfel will enge Zusammenarbeit mit Herkunftsländern

Brüssel. In der Flüchtlingskrise will der EU-Gipfel eine stärkere Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern insbesondere in Afrika auf den Weg bringen. Für ausgewählte Staaten sollten an Bedingungen geknüpfte »wirksame Anreize« geschaffen werden, um Flüchtlingsströme zu reduzieren und »irreguläre Einwanderer« in ihre Heimat zurückzubringen, heißt es im letzten Entwurf der Gipfelerklärung, der der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Ziel seien »schnelle Ergebnisse«. Die EU müsse »alle Instrumente« einsetzen, um »die notwendige Hebelwirkung« zu erzeugen, damit die betreffenden Staaten mit der EU zusammenarbeiteten. Dazu gehörten Finanzmittel, die Entwicklungszusammenarbeit und der Handel. Die Bereitschaft zur Rücknahme und Rückführung von Flüchtlingen sei dabei »der Schlüsseltest für die Partnerschaft« zwischen der EU und diesen Staaten. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!