Werbung

Gegner von Studien an Demenzkranken formieren sich

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Im Streit um Medikamentenstudien an Demenzkranken formieren sich im Bundestag nun die Gegner einer Gesetzesänderung. Abgeordnete aller Fraktionen wollen erreichen, dass keine Studien ermöglicht werden, die den Patienten selbst nicht unmittelbar nützen. Dem Antrag zufolge sollen Studien nur erlaubt sein, »wenn wissenschaftliche Gründe vorliegen, die erwarten lassen, dass die Teilnahme an der klinischen Prüfung einen direkten Nutzen für die betroffene Person zur Folge hat, der die Risiken und Belastungen einer Teilnahme an der klinischen Prüfung überwiegt«. Damit würde es bei der gegenwärtigen Gesetzeslage bleiben. Die Initiatoren wollen nun in allen Fraktionen um Unterstützer werben. Sie wenden sich dagegen, dass die hohen Schutzstandards gesenkt werden sollen, die in Deutschland für Studien an sogenannten nicht einwilligungsfähigen Patienten gelten. Dies sieht ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, über den der Bundestag am Freitag kommender Woche abstimmen will. Zu den Erstunterzeichnern des Antrags zählen der behindertenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Uwe Schummer (CDU), die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), Kathrin Vogler von der Linksfraktion und Kordula Schulz-Asche von den Grünen. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen