Brandenburg grundsätzlich für Freihandel

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

2015 entstanden fast 3500 neue Arbeitsplätze in Brandenburg - das Land ist bei Investoren nach wie vor gefragt. Doch gerade verändern TTIP und Brexit die äußeren Rahmenbedingungen.

Einem Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA (TTIP) steht Brandenburg grundsätzlich positiv gegenüber. Doch der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU könnte schwerwiegende Auswirkungen auf die Förderpolitik des Landes haben. Darauf verwies Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) am Mittwoch in Potsdam.

»Es wäre besser, die USA legen mit Europa gemeinsame Standards fest als mit China«, sagte Gerber . Ohnehin betreffe ein solches Abkommen weniger die US-amerikanischen Großkonzerne. »Die sind doch längst alle da.« Vielmehr wären es die kleinen und mittelständischen Unternehmen, denen ein Zugang zum Markt auf dem anderen Kontinent eröffnet würde. Europa habe keine wachsende Einwohnerzahl, es sei »nicht der Nabel der Welt«, so Gerber. Jedoch erwarte er nicht, dass es vor dem Ende der Amtszeit des Präsidenten Obama noch zum Abschluss des Abkommens komme.

Weil der Br...


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