Kita-Gebühren sind oft zu hoch

LINKE will die Elternbeiträge am liebsten abschaffen, zumindest aber niedrigere Beträge durchsetzen

  • Von Marian Krüger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der dritten Mandatsträgerkonferenz der märkischen Linkspartei ging es um Kita-Gebühren, Wohnungspolitik, die Zukunft der ländlichen Regionen und um die UN-Behindertenrechtskonvention.

Die brandenburgische LINKE debattiert über eine Senkung der Kita-Gebühren und über mehr Erzieher. »Wir wollen den Einstieg in die Beitragsfreiheit«, sagte der Landesvorsitzende Christian Görke am Wochenende bei der dritten Mandatsträgerkonferenz der Linkspartei in Potsdam. Angesichts von Spitzenbeträgen von 450 Euro monatlich pro Kind, die in manchen Kommunen von den Eltern kassiert werden, sagte Görke, dass »bei den Kita-Beiträgen einiges in Schieflage geraten ist«.

»Seit unserem Regierungsantritt 2009 haben wir die Kita-Ausgaben des Landes verdoppelt«, sagte die Landtagsabgeordnete Gerrit Große. Mit einer Versorgungsquote von 97,8 Prozent bei den Drei- bis Sechsjährigen sei das Land Brandenburg bundesweit Spitze. Dennoch waren sich die rund 90 Teilnehmer des Treffens darin einig, dass einiges im Argen liegt. Die Höhe der Gebühren ist dabei nur ein Aspekt. Denn die Gemeinden sorgen stellenweise auch dafür, dass Familien, die keinesweg...


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