Es »bunburysiert« auf Jenas Theaterplatz

Mit der Komödie von Oskar Wilde feiert das Sommertheater in der thüringischen Stadt sein 20-jähriges Jubiläum

  • Von Doris Weilandt, Jena
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Seit 20 Jahren wird Jenas berühmtes Sommerfestival, die Kulturarena, mit einem Theaterspektakel eröffnet. Dazu verwandelt sich der Theatervorplatz in der thüringischen Stadt in eine große Bühne.

Das diesjährige Auftaktstück zur Jenaer Kulturarena beginnt mit einer großen Party. Auf der Bühne flanieren sommerlich gekleidete Menschen, sie reden, trinken Sekt, eine Jazzband spielt. Die Gäste tanzen, bevor nach den Regeln von Oscar Wilde »bunburysiert« wird. Die berühmte Komödie über das Doppelleben zweier Dandys, die mit der Erfindung eines kranken Freundes (Bunbury) und eines missratenen Bruders (Ernst) ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen entfliehen, scheint wie geschaffen für ein Sommerspektakel im Freien.

Mit viel Witz hat Regisseur Moritz Schönecker das Stück in massentaugliche Szenen und Bilder übersetzt, die ironisch die Texte kommentieren (Bühne: Veronika Bleffert und Benjamin Schönecker). Die beiden Protagonisten Algernon Moncrieff (Maciej Zera) und John Wor-thing (Leander Gerdes) erfüllen schon äußerlich alle Klischees von Lebemännern. Doch auch spielerisch gleiten sie leicht und beschwingt durch das an Wortspi...

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