Hamburgs Schatz im Silberwald

23 000 Bäume sollen fallen, um das Hafengebiet zu erweitern - Umweltschützer protestieren

  • Von Matthias Benirschke, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die eine Seite spricht von einem Naturparadies, die andere von einem Altspülfeld. Wieder einmal sorgt in Hamburg eine Erweiterung des Hafengebiets für Streit. Der illustriert zugleich ein Dilemma der Stadt.

Knapp 20 Jahre nach dem Auszug der letzten Bewohner Altenwerders sorgt im Süden Hamburgs eine geplante Erweiterung des Hafens wieder für Streit. Diesmal sollen allerdings keine Menschen weichen, sondern seltene Vögel wie Gelbspötter oder Trauerschnäpper und 23 000 Bäume. Der Konflikt wirft ein Schlaglicht auf die Probleme, für planierte Natur und gefällte Bäume im Stadtgebiet Ausgleichsflächen zu finden.

1998 verließen die letzten Bewohner Altenwerder. Heute stehen dort ein hochmodernes Container-Terminal und andere Hafenbetriebe. Von der A7 aus sieht man das letzte Überbleibsel, die alte Dorfkirche, eingerahmt von riesigen Windrädern.

Hamburg will auf den Vollhöfner Weiden Platz für Lager- und Logistik-Flächen schaffen. Trotz sinkender Container-Umschlagzahlen sei das dringend nötig, argumentiert die städtische Hafenverwaltung, die Hamburg Port Authority (HPA). Andere hafennahe Flächen seien kaum noch verfügbar, die Nachfrag...

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