Werbung

206 Millionen Euro für den Wohnungsbau

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Seit der Wende wurde nicht so viel Geld in Wohnungen investiert. Allein 2016 fließen 206 Millionen Euro. Auch Genossenschaften bauen wieder. Der Senat braucht sie als Partner.

Die Berliner Baugenossenschaften haben für dieses Jahr Neubauinvestitionen von 206 Millionen Euro angekündigt. Das ist nach Angaben des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) der höchste Stand seit Beginn der Erfassung dieser Daten im Jahr 1991. Seit 2012 haben sich die Neubauinvestitionen nach Angaben des Verbandes somit mehr als verfünffacht. »Berlin braucht bezahlbare Mietwohnungen, unsere Mitgliedsunternehmen bauen sie«, sagte BBU-Vorstand Maren Kern.

Nach Jahren des Stillstands ziehen die Neubauaktivitäten an. »Dabei ist es eine sehr gute Nachricht für unsere wachsende Stadt, dass gerade auch die Wohnungsgenossenschaften den Neubau so stark vorantreiben«, sagte Kern. Sie stünden in besonderem Maße für Nachhaltigkeit und Verwurzelung in den Kiezen. So wurden allein im vergangenen Jahr 654 Mietwohnungen von den Wohnungsbaugenossenschaften fertig gestellt. Bis 2020 wollen die gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebe sogar 7400 neue Mietwohnungen bauen. Bei einem jährlichen Zuzug in die wachsende Stadt von bis zu 50 000 Neuberlinern ist das zwar nur wenig, aber immerhin wird überhaupt gebaut.

Gemeinsam mit drei Genossenschaftsvorständen präsentierten Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup (SPD) und der Neubaubeauftragte Berlins, Frank Bielka, am Dienstag die Pläne für die »Wohnungsneubauoffensive«. In dem Vorhaben sollen die Genossenschaften ein wichtiger Partner sein. Insbesondere durch die Erweiterung ihres Angebots durch Neubau sollen mietpreisdämpfende Effekte erzielt werden, hieß es. Dafür haben die Genossenschaften vom Senat fünf Grundstücke erhalten. Rund 190 000 Genossenschaftswohnungen in Berlin gibt es, das entspricht einem Anteil von zwölf Prozent am Mietwohnungsmarkt.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!