Versuch einer Scheinkonsolidierung

Moskauer Außen- und Verteidigungsministerium werfen dem Nordatlantikpakt falsche Prioritätensetzung vor

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die russische Führung sieht die Ukraine als Grund für eine neue Eiszeit in den Beziehungen zur NATO. Sie fordert stattdessen eine Partnerschaft im Kampf gegen reale Bedrohungen wie den Terrorismus.

Ein Moskauer Kolumnist brachte die Gefechtslage beim NATO-Gipfel in Warschau mit einem einzigen Satz auf den Punkt: »Wir reden nicht mit, sie dafür umso mehr über uns.« Gemeint waren vor allem Beschlüsse, die Russland in Schach halten: Die Stationierung von vier Bataillonen der Allianz in Polen und im Baltikum sowie von Kampfschiffen im Schwarzen Meer. Moskau, so Kremlchef Wladimir Putin, werde »adäquat« auf alle Schritte des Westens reagieren, die das militärische Gleichgewicht in Osteuropa zerstören.

Wie genau, ließ er offen. Wie aus Quellen in Verteidigungsministerium und Generalstab zu hören ist, sollen zwei Divisionen an die Grenzen im Süden Russlands verlegt werden. In Westrussland bei Smolensk wird sogar eine Brigade mit 10 000 Soldaten aufgestellt. Die volle Kampfstärke soll im Herbst erreicht werden. Auch sollen Truppen, die derzeit 1500 Kilometer von der finnischen Grenze entfernt stehen, dorthin zurückkehren, sollte der nördl...

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