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Hauptsache trendy

Hochschulrankings sind ein Mittel zur Ökonomisierung der Bildung

  • Von Isidor Grim
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Hochschulrankings erfüllen eine ähnliche Funktion wie der Kauf von neuen Turnschuhen für meinen Stiefsohn. Marke und Modell müssen genau die sein, die er in einem Spot gesehen hat. Hauptsache trendy! Dafür, dass er von seinem zusammengesparten Taschengeld irgend einem Weltkonzern hundert Euro mehr hinterher wirft, wird er noch freiwillig zu dessen Werbeträger.

Nicht unähnlich verhalten sich Eltern und angehende Studenten bei der Suche nach einem Studienort. Sie schielen nach den Rankings, als träfen diese verlässliche Aussagen wie ein Testbericht der Stiftung Warentest. Die Zahl solcher Rankings ist seit 2003, als das erste aus Schanghai kam, um chinesische Forschungshochschulen mit anderen weltweit zu vergleichen, rapide angestiegen. Nicht weniger als zehn solcher Ranglisten stellen internationale Vergleiche an, weitere 150 sind auf Länder, Hochschultypen und Fachbereiche spezialisiert. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass ein neues...


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