Wo der Senkungsteufel Häuser holt

Noch immer bewegt sich Lüneburgs Boden über dem Salzstock - Bürger sollen auf ungewöhnliche Geräusche achten

  • Von Hagen Jung, Lüneburg
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Seit Jahrhunderten senkt sich die Erde im niedersächsischen Lüneburg, im laufenden Jahr womöglich um bis zu 26 Zentimeter. Die Bevölkerung befürchtet weitere Schäden an Häusern und Straßen.

Wundersam weiß glänzt das Fell einer Wildsau im Wald bei Lüneburg, Jäger verfolgen das außergewöhnliche Tier, es führt sie zu einer nicht minder ungewöhnlichen Suhle: einem Tümpel mit salzigem Wasser, das im Haarkleid des dort gern badenden Schweines kristallisierte. Die Solequelle, die ab dem Jahre 965 den Wohlstand der Stadt begründen sollte, ist gefunden! So erzählt es die Sage. So gar nicht märchenhaft dagegen ist ein Lüneburger Phänomen, das ebenfalls im Salzreichtum begründet ist: der »Senkungsteufel«.

Diesen höllischen Namen haben Bewohner jenem unterirdischen Phänomen gegeben, das Straßen absacken lässt, Häuser abbruchreif macht oder den Boden aufreißt. Erleben musste das zuletzt am 8. Juni im Westen der Stadt, am Ochtmisser Kirchsteig, der Besitzer eines Einfamilienhauses. In dessen Garten klaffte urplötzlich ein nahezu drei Meter tiefes Loch, breit genug, um einen Menschen darin verschwinden zu lassen. Fast schon unheimlich: A...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 856 Wörter (5455 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.