Hoffnung für den Armenier Aram

Bundesamt für Migration verspricht, homosexuellen Flüchtling noch einmal anzuhören

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als »offensichtlich unbegründet« wurde der Asylantrag von Aram M. abgelehnt. Doch er hat noch Chancen, in Brandenburg/Havel bleiben zu dürfen. Glückliche Wendung und neue Hoffnung nach einer neuen Anhörung?

Glückliche Wendung und neue Hoffnung für den geflüchteten Armenier Aram und seinen russischen Freund Vlad, die gemeinsam mit einem lesbischen Pärchen in einer Wohngemeinschaft in Brandenburg/Havel leben. Der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (LINKE) erwirkte beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Versprechen, dass Aram noch einmal angehört wird. Der bisherige Bescheid werde aufgehoben, sei ihm mitgeteilt worden, sagt Petzold.

Wie »nd« berichtete, hatte Aram vom BAMF am 23. Mai den Bescheid bekommen, sein Asylantrag sei abgelehnt, und er müsse Deutschland innerhalb einer Woche verlassen, andernfalls drohe ihm die Abschiebung. »Der Wunsch«, so hieß es, »mit seinem Lebensgefährten in der Bundesrepublik Deutschland in toleranteren Umständen leben zu wollen, ist menschlich nachvollziehbar, flüchtlingsrechtlich jedoch unbeachtlich.« In Armenien drohe Aram »eine Verfolgung als Homosexueller nicht mit beachtlicher Wahr...

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