Der Schatten von Bush und Blair

Trotz IS-Schlappen in Irak - die Wiederherstellung des Nationalstaates bedeutet das nicht

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Über 290 Todesopfer werden für den bestialischen Sprengstoffanschlag zum Ende des Ramadans in Bagdad angegeben. Und wenn es auch weit hergeholt scheint: Auch für diese Opfer tragen George Bush jun. und Tony Blair ein Stück Mitverantwortung. Waren sie es doch als US-Präsident und britischer Premierminister, die im März 2003 unprovoziert ihre Armeen in Irak einfallen ließen, um dessen Staatschef Saddam Hussein zu erledigen. Das haben sie geschafft und - schlimmer noch - mit ihm so gut wie alles, was in Irak noch an staatlicher Struktur vorhanden war.

Alle, die irgendeinen Posten unter Saddam innegehabt hatten, in dessen Baath-Partei oder einfach nur sunnitischen Glaubens waren, wurden von den in Bagdad von den USA auf den Thron gehobenen Schiiten amtsenthoben und waren fortan stigmatisiert - schlimmer noch als zuvor die Schiiten unter Saddam und ein Hauptgrund, warum die radikalsunnitischen Ideologien saudi-arabischer Prägung, milit...

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