Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Leuchtender Protest

Eine Ausstellung in Kreuzberg blickt aus queerer Perspektive auf Diskriminierung im Sport

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

»Wenn irgendjemand diese Notiz findet, bin ich hoffentlich nicht mehr da. Schwul und eine Person des öffentlichen Lebens zu sein, ist hart.« Albert Fashanu schrieb diese Sätze 1998, kurz bevor er sich in seiner Garage erhängte. Ein jahrelanges Martyrium musste er vor diesem Suizid ertragen. 1990 war Fashanu der erste britische Profifußballer, der mit seiner Homosexualität offen umging. Ein schwerer Fehler, denn anschließend sollte er nie wieder glücklich werden: Erst zerstörten Trainer, Spieler und Fans seine Karriere, dann ein falscher Vergewaltigungsvorwurf sein Leben.

Während Jason Hall im Kunstraum Bethanien vor einer Fotowand mit überwiegend pinkfarbenem Inhalt steht und diese Geschichte erzählt, wirkt er nicht wütend, sondern entschlossen. Am Revers des Briten hängt ein pinker Button mit Fashanus Konterfei und dem Schriftzug »The Justin Campaign« - eine Kampagne, die sich gegen Homophobie im Fußball engagiert: Die Aktivistengruppe...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.