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Es riecht streng in der guten Stube

Bremen hat seit Jahren ein Hygieneproblem - aber nun spricht man immerhin darüber

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Dem Bremer Sparkurs fielen auch etliche öffentliche Toiletten in der Innenstadt zum Opfer. Das rächt sich - gerade in der Hauptsaison.

Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge würde sich sicherlich im Grabe umdrehen, könnte er sehen, was um ihn herum geschieht. Das Grab des als »Benimm-Papst« bezeichneten, vor über 200 Jahren gestorbenen Freiherrn befindet sich im Bremer Dom; an prominenter Stelle direkt neben den Grabtafeln der ersten Bischöfe Bremens. Und rund um den imposanten Bischofssitz der Hansestadt an der Weser scheint es bei manchen Zeitgenossen mit dem guten Benehmen nicht so recht zu klappen. Und zwar gleich in mehreren Disziplinen des öffentlichen Auftretens.

Fäkalien und Urin von Vier- und auch Zweibeinern finden sich in den Winkeln und Ecken der Dommauern, aber auch der umliegenden Gebäude, wie etwa dem Rathaus. Unzählige ausgespuckte Kaugummis, Zigarettenkippen, Servietten mit Senfklecks, matschige Pommes und Fast-Food-Verpackungen liegen oder flattern herum im Bremer Wind.

Schließlich wurde es einer Stadtführerin zu bunt - oder besser gesagt: zu ...


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