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Politik nur schmückendes Beiwerk?

Das Lesbisch-Schwule Straßenfest rühmt sich mit dem Präsidenten des Bundes der Vertriebenen als Gast

  • Von Melanie Götz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die AfD hat diesmal keinen Stand auf dem Straßenfest bekommen. Dafür darf ein umstrittener Verein auf die große Bühne.

An diesem Wochenende feiert die Community zum 24. Mal das Lesbisch-Schwule Stadtfest in Schöneberg. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter bis zu 400 000 Menschen aus Berlin und der ganzen Welt zum großen bunten Treiben um den Nollendorfplatz. Unter dem Traditionsmotto »Gleiche Rechte für Ungleiche« wird die volle Gleichstellung von homosexuellen, transgender und queeren Lebensentwürfen und Identitäten eingefordert.

Das erstmals 1993 selbstbewusst öffentlich zelebrierte »Pride«-Statement gegen homophobe Übergriffe im Kiez hat sich längst zu einem riesigen schwul-lesbischen Volksfest ausgewachsen. Infostände aus Parteipolitik, Vereinen und Initiativen wechseln sich im Straßenbild mit Gastroangeboten aus der lokalen Szeneinfrastruktur ab. Programmatisch setzt man heute weitgehend auf Unterhaltung. Ist das überhaupt noch politisch relevant? Bisweilen wirkt das Politische bei derartigen Großevents tatsächlich recht oberflächlic...


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