Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Weniger Milch ist mehr

Länderagrarminister beraten über Preiskrise

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es war mal was Anderes: Nicht im ländlichen Idyll der Mecklenburgischen Seenplatte wie vor einem Vierteljahr trafen sich die Agrarminister des Bundes und der Länder am Freitagnachmittag zu einer Sondersitzung. Der Schweriner Ressortchef Till Backhaus (SPD), der in diesem Jahr den Vorsitz der Treffen innehat, lud in eine Großstadt im Ausland ein: nach Brüssel.

Die Probleme zuhause konnte man natürlich nicht zurücklassen: die Milchkrise. Viehhalter bekommen derzeit nur noch knapp 20 Cent je Liter von den Molkereien, die Kosten der Bauern belaufen sich hingegen auf 35 Cent. Viele werfen deshalb größere Mengen auf den Markt, um mehr zu erlösen. Dadurch fallen die Preise weiter - ein Teufelskreis, den die Bauern selbst nicht durchbrechen können. »Die Lage ist dramatisch«, sagte Minister Backhaus. Seit Mai 2015 sei die Zahl der Milchviehbetriebe bundesweit um fast fünf Prozent gesunken.

Backhaus schlug Maßnahmen zur Stabilisierung ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.