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Impfgegner sind auf dem Vormarsch

Studie zeigt: Grundsätzliche Ablehnung von Impfungen steigt auf 13 Prozent an / Beispiel Thüringen: Immer weniger lassen sich impfen

Berlin. Die Zahl der Menschen, die grundsätzlich gegen Impfungen sind, steigt an. Wie der »Focus« unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Knappschaft-Krankenkasse in Bochum berichtet, sagen inzwischen 13 Prozent Nein zu Impfungen - vor allem aus Angst vor Nebenwirkungen. Das sei ein »überraschend« hoher Wert, so das Magazin. Bisherige Schätzungen zum Anteil der Impfgegner lagen bei unter zehn Prozent. 83 Prozent der Befragten befürworten Impfungen. Mit 92 Prozent liegt die Akzeptanz bei Eltern über dem Durchschnitt.

Unlängst hatte sich die allgemeine Entwicklung auch in einem Beispiel gezeigt: Immer weniger Thüringer lassen sich impfen. Unter den gesetzlich Versicherten sank die Zahl der Impfungen im Vorjahr gegenüber 2014 um 40.000 auf 1,03 Millionen. Die von der Krankenkasse Barmer GEK veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung. Experten sind besorgt über die Entwicklung. »Gerade bei ansteckenden Krankheiten wie Mumps oder Röteln ist eine bestimmte Durchimpfung der Bevölkerung erforderlich, um eine Ausbreitung zu verhindern«, teilte Hermann Schmitt, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK in Thüringen mit. Andere schwere Erkrankungen wie Tetanus oder FSME ließen sich ebenso mit einer Impfung leicht vermeiden. Agenturen/nd

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