Nachhaltigkeit - wie fair ist meine Bank?

Geldanlage (Teil 3 und Schluss)

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Immer mehr Anleger entscheiden sich für Geldanlagen, bei denen neben den klassischen Finanzaspekten Liquidität, Rentabilität und Sicherheit auch soziale, ethische und ökologische Kriterien einfließen. Im letzten Jahr haben die nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland weiter zugelegt.

Grün-Geld-Anlagen sind ein Fall für Profis. »Vor allem institutionelle Investoren setzen auf nachhaltige Anlagen«, erklärt Volker Weber, Vorsitzender des Fachverbandes Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG). »Auch wenn in Deutschland private und institutionelle Anleger jeweils in absoluten Zahlen hinzugewonnen haben, konnten letztere ihren Marktanteil auf den Spitzenwert von 85 Prozent ausbauen.« Privatanleger haben dagegen mit einem Anteil von 15 Prozent verloren.

Die wichtigste Gruppe der institutionellen Investoren im Bereich der Nachhaltigen Geldanlagen sind öffentliche Pensionsfonds, gefolgt von kirchlichen Institutionen und Wohlfahrtsorganisationen sowie Stiftungen. Bei der Entscheidung für Nachhaltige Geldanlagen spielen insbesondere bei institutionellen Investoren neben ethischen Fragen auch Aspekte wie das Risiko-Management eine Rolle.

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