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Konzert-Studie

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Konzertbesucher können in der Regel Klang und Ort einer musikalischen Aufführung auseinanderhalten. Das ist das Fazit einer Studie, die am Montag vom Staatlichen Institut für Musikforschung in Berlin vorgestellt wurde. Zuhörer - so das Fazit des Musikwissenschaftlers Hans-Joachim Maempel - lassen sich von optischen Reizen kaum beirren. Die Musikwahrnehmung wird demnach von den jeweiligen Örtlichkeiten nicht beeinflusst. Das Projekt ist Teil eines Forschungsvorhabens bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Die Wissenschaftler erzeugten einen virtuellen Konzertsaal. Dafür registrierten sie die akustischen Merkmale von sechs Konzertsälen und Kirchen in Deutschland, etwa in der Berliner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus und der Kirche in Kloster Eberbach in Hessen.

Danach mischten sie die jeweiligen Messungen mit der klanglich neutralen Aufführung eines Streichquartetts. Es entstanden so sechs Klangbilder. Probanden hätten dabei erkannt, wenn etwa ein Saal nicht zu dem jeweiligen Klangbild passte, zum Beispiel der eher matte Sound des Berliner Renaissance Theaters zum halligen Kloster Eberbach. Das Projekt sei Teil einer umfassenden Erforschung von Klangwahrnehmung. Denkbar sei ein späterer Einsatz bei Multimedia-Simulationen. dpa/nd

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