WADA fordert Olympia-Ausschluss

Die Welt-Antidoping-Agentur bestätigt in einem Bericht das vom russischen Staat geförderte Dopingsystem

  • Von Jirka Grahl und Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die WADA hat nach der Veröffentlichung des McLaren-Reports zum jahrelangen systematischen Doping im russischen Sport den Ausschluss Russlands von Olympia in Rio gefordert.

Die Botschaft kam über Twitter, aber sie war unzweideutig: »Die WADA ruft die Sportbewegung auf, den russischen Sportlern die Teilnahme an internationalen Sportereignissen inklusive Rio zu verwehren, bis sich ein Kulturwandel vollzogen hat«, so twitter WADA-Sprecher Ben Nichols am Montagnachmittag. Nur wenige Stunden waren seit der Veröffentlichung des McLaren-Reports vergangen, in dem der kanadische Jurist das russischen Sportwesen des jahrelangen systematischen Dopings bezichtigte.

Nun will das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag nach einer Telefonkonferenz der Mitglieder des Exekutivboards über erste Maßnahmen entscheiden. IOC-Präsident Thomas Bach, der bisher sehr zögerlich hinsichtlich eines Olympiaausschlusses in Rio war, zeigte sich nach Veröffentlichung des Reports empört: »Die Ergebnisse des Berichts zeigen einen erschreckenden und beispiellosen Angriff auf die Integrität des Sports und der Olympischen Spi...

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