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Atomaufsicht gibt grünes Licht für Castorenlager

Brennelemente aus dem AKW Brunsbüttel sollen zunächst innerhalb des Geländes umziehen

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im stillgelegten AKW Brunsbüttel liegen Hunderte radioaktive Bauteile. Sie sollen nun erst mal in eine Lagerhalle umziehen.

Irgendwo müssen sie hin, die 517 strahlenden abgebrannten Brennelemente im 2007 vom Netz gegangenen und nach 2011 endgültig stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel. Das für die Atomaufsicht verantwortliche schleswig-holsteinische Umweltministerium meint nun, eine Übergangslösung für den Atommüll gefunden zu haben: Eine vorübergehende Einlagerung in Castoren im dortigen Zwischenlager. Bestimmt kein Idealzustand, aber für Umweltminister Robert Habeck (Grüne) immer noch die sicherste Variante des Umgangs. Das hat er sich vom TÜV Nord sogar mit einem Gutachten attestieren lassen.

Der Siedewasserreaktor mit ehemals hoher Pannenfrequenz und mit den in Kavernen auf dem AKW-Gelände eingelagerten Rostfässern von mittel- bis schwachradioaktivem Abfall ist inzwischen für den Rückbau bis zur grünen Wiese vorgesehen. Darauf einigten sich kürzlich der schwedische Betreiber Vattenfall und die deutsche Atomaufsichtsbehörde in Kiel. Bis es soweit ...


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