Putin erinnert an die Boykotte der 80er Jahre

In Russland sind die Reaktionen auf den McLaren-Bericht der WADA heftig, Politiker nennen das Papier eine »Farce«

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kremlchef Wladimir Putin höchstselbst meldete sich mit einer Erklärung in Sachen McLaren-Report zu Wort.

Wichtig bei Olympia ist bekanntlich nicht der Sieg, sondern die Teilnahme. Für Russland, so ein Kolumnist, wäre allein schon die Teilnahme an den Sommerspielen in Rio de Janeiro ein Sieg. Medien hatten die Russen noch vor der gestrigen Telefonschalte des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) schonend auf das Schlimmste vorbereitet: Die Disqualifikation der gesamten Mannschaft.

Am Montag hatte eine von der Welt-Antidoping-Agentur WADA eingesetzte Kommission ihren Report vorgelegt. Alle Vorwürfe, wonach in Russland über Jahre ein staatlich organisiertes Dopingsystem bestand, hätten sich bestätigt, heißt es in dem Papier. Sogar IOC-Präsident Thomas Bach, ein Freund Russlands und bisher um Deeskalation bemüht, hatte die Ergebnisse des Berichts »schockierend« genannt und mit »strengsten Sanktionen« gedroht.

Kremlchef Wladimir Putin, der sich kurz danach höchstselbst mit einer Erklärung zu Wort meldete - ein Vorgang mit Seltenheitswert ...

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