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Zwischen Schwarzer Wut und Klassenkampf

Die Bewegung Black Lives Matter stellt Fragen ums Ganze. Doch nach Attentaten auf Polizisten droht eine Krise

  • Von Kerstin Ewald
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Dallas am 7. Juli: Ein Heckenschütze erschießt fünf Polizisten bei einer Demonstration des Netzwerks Black Lives Matter - »Schwarze Leben zählen«. Die populäre Bewegung gerät unter Druck.

Bevor er durch einen Polizeiroboter in die Luft gesprengt wurde, bezeichnete sich der Attentäter Micah Xavier Johnson selbst als Einzeltäter ohne Verbindung zu politischen Organisationen. Dies gab die Polizei in Dallas an. Bei der Demonstration waren am 7. Juli Menschen zusammengekommen, um den nur drei Tage zuvor bei Polizeikontrollen getöteten Alton Sterling und Philando Castile zu gedenken. Wie so oft bei den Märschen der relativ jungen Bewegung Black Lives Matter (BLM) wurden auch in Dallas grimmige Parolen gegen die Polizei skandiert, mit denen den US-amerikanischen Sicherheitskräften systematische rassistische Gewalt an Schwarzen und willkürliche Tötungen vorgeworfen werden.

Seit den Ereignissen in Texas sehen sich die Schwarzen Aktivisten der Bewegung Black Lives Matter schweren Anfeindungen ausgesetzt. Einseitige Rhetorik ist einer der Vorwürfe. Rechte wie der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudolph Guiliani werfen dem ...


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