Mord von Heilbronn bleibt ein Rätsel

Neuer NSU-Ausschuss in Baden-Württemberg soll Verbindungen der rechten Terroristen im Südwesten untersuchen

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Ergebnisse des ersten Stuttgarter Untersuchungsausschusses zum Mord an einer Polizeibeamtin waren unbefriedigend. Nun wollen sich die Abgeordneten erneut mit dem NSU beschäftigen.

Die Hintergründe des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter sind weiterhin mysteriös. Doch der neue Untersuchungsausschuss zur rechtsradikalen Terrorgruppe NSU in Baden-Württemberg, dessen Einsetzung am Mittwoch vom Landtag beschlossen werden sollte, will sich hiermit vorerst nur am Rande befassen. Kiesewetter war am 25. April 2007 auf der Theresienwiese in Heilbronn mit einem gezielten Kopfschuss getötet worden. Ein Polizeikollege von ihr wurde durch einen weiteren Kopfschuss schwer verletzt. Der NSU soll deutschlandweit insgesamt zehn Morde begangen haben, neun davon an Migranten aus der Türkei und Griechenland.

Die Parlamentarier aus Südwestdeutschland gehen davon aus, dass der Mord an der Polizistin den beiden mittlerweile ebenfalls toten NSU-Mitgliedern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zuzurechnen ist. Ein eindeutiges Motiv für die Tat hatte der erste baden-württembergische Untersuchungsausschuss in der vergangenen Legisla...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 652 Wörter (4642 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.