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Gespräche, Geduld, Aufklärung

Diskussion über Homosexualität und Islam in Neuköllner Dar-Assalam-Moschee

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schwule haben in der muslimischen Community keinen leichten Stand. Ein Imam glaubt, dass die Gemeinde offener werde.

Schwule und Moslems sind in der allgemeinen Wahrnehmung nicht unbedingt eine Traumpaarung. Da gibt es gegenseitige Vorbehalte, und beide Minderheiten leiden unter Islamophobie und Homophobie. Dann gibt es auch noch Menschen, die beide Gruppen gleichermaßen ablehnen. An diesem Dienstagabend empfing Imam Mohammed Taha Sabri in der Dar-Assalam-Moschee in der Neuköllner Flughafenstraße zur Diskussion.

Seitdem viele Flüchtlinge in der Umgebung untergebracht wurden, stehenden die Betenden freitags bis auf den Bürgersteig. Gebetsteppiche werden auch mal provisorisch durch flachgelegte Kartons ersetzt. Bis zu 1500 Menschen kommen zum Hauptgebet der Woche, 500 mehr als vorher. Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) oder der CDU-Politiker Burkhard Dregger zum Beispiel. 2015 wurde Imam Taha Sabri sogar der Landesverdienstorden verliehen. Andererseits waren vor mehreren Jahren auch umstrittene sehr konservative bis islam...


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