Exzerpte - Schatz aktiven Lesens

Wie Marx und Engels Liebe zum Wissen in wirkliches Wissen verwandelt haben

  • Von Jens Grandt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie Beiträge für ein geisteswissenschaftliches Jahrbuch entstehen, stelle ich mir so vor, wie aus Most guter Wein wird. Nach dem Keltern hat er noch nicht die wünschenswerte Substanz; er muss erst reifen. Liegt er zu lange, schmecken die weniger entwickelten Sorten fade. Das kann den Herausgebern der »Beiträge zur Marx-Engels-Forschung« nicht passieren. Und es ist gut so, dass die Philologen den Begriff »Exzerpte« oder »Exzerpthefte«, denen die IV. Abteilung der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) vorbehalten ist, aufdrieseln und neu bündeln unter dem, was sie eigentlich darstellen: Studienmaterialien. Denn sie enthalten nicht nur Abschriften aus mehreren hundert Werken nahezu aller Wissensgebiete, sondern auch kommentierende Bemerkungen.

Richard Sperl, der Altmeister historisch-kritischer Quellenforschung, widmet sich in einem opulenten Essay »Friedrich Engels als Wissenschaftler« und untersucht dessen Studienmethodik. Voran stellt ...

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