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Uniper will viele Stellen abbauen

Düsseldorf. Die E.on-Kraftwerkstochter Uniper will eine größere Zahl von Arbeitsplätzen abbauen. »Es werden Stellen in einer nennenswerten Größenordnung wegfallen«, sagte Unternehmenschef Klaus Schäfer der »Rheinischen Post« (Samstag). »Wir wollen den Stellenabbau sozialverträglich gestalten und betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, ausschließen können wir sie als letztes Mittel nicht.« Wie viele Stellen betroffen seien, werde derzeit geprüft. Deutschlands größter Stromkonzern E.on hatte sich unter dem Druck der Energiewende aufgespalten. Uniper war Anfang 2016 an den Start gegangen. In das Unternehmen mit rund 5000 Beschäftigten im Inland und 9000 im Ausland hat E.on seine konventionellen Kraftwerke abgespalten. Uniper mit Sitz in Düsseldorf soll im September an die Börse gehen. Mit seinen Plänen zum Abbau von Personalkosten stößt das Unternehmen auf Widerstand: Die Gewerkschaften hatte Ende Juni Gespräche über Tarifkürzungen verweigert. dpa/nd

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