Zarenschlamm für deutsche Rentner

Auf die Schwarzmeerhalbinsel Krim sind die Touristen zurückgekehrt

  • Von Ulrich Heyden, Jalta
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Die Krim ist ein Magnet für russische Touristen. Auch Ukrainer kommen immer noch, als Urlauber und wegen der höheren Löhne als Arbeitsmigranten.

Im Hafen von Jalta dümpeln Jachten, Barkassen und Ausflugsschiffe. Die Restaurants und Cafés sind gut besucht. Wenn hinter den Bergketten die Sonne untergeht, ist an der Hafenpromenade noch viel los. Rollschuhfahrer, Kinder in Tretmobilen, Radfahrer und Fußgänger sind auf dem großen Platz zwischen Hafenbecken und Lenindenkmal unterwegs.

Der Blick schweift über die Bucht und bleibt an einer Mauerfassade hängen. Da hat jemand ein riesiges Gemälde angefertigt. Wladimir Putin mit verspiegelter Sonnenbrille und aufgekrempelten Ärmeln steht hinter einem mächtigen Steuerrad.

Allgegenwärtiger Putin

Putin ist auf der Krim allgegenwärtig. An den Straßen der Schwarzmeerhalbinsel hängen Plakate mit dem freundlich blickenden russischen Präsidenten. Darunter liest man »Krim - Russland - Für immer«. Ansonsten sind nur blaue Plakate mit der gelben Aufschrift LPDR zu sehen. Sie werben für die Liberal Demokratische Partei des Ultranationa...


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