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Zahl der unbegleiteten Flüchtlinge gestiegen

Frankfurt am Main. Die Zahl der erfassten Asylanträge von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ist sprunghaft gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, wie der Sender hr-info am Samstag berichtete. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sind bis Ende Juni dieses Jahres bundesweit 17 909 Asylanträge von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen registriert worden. Das sind etwa sechs Mal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2015 stellten laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 3 024 unbegleitete Jugendliche einen Asylantrag. Das Bundesamt kann mit der Nachfrage nicht Schritt halten. So wurden 2016 erst 2 899 Anträge entschieden - in den meisten Fällen positiv. In 89,2 Prozent der Fälle wurde Asyl gewährt. Die Bearbeitung der Anträge dauert laut Ministerium derzeit mehr als sieben Monate, bei Herkunftsländern wie Afghanistan sogar deutlich länger. epd/nd

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