Üben, was man instinktiv kann

Riechen, fühlen, schmecken, tasten - der »Garten der Sinne« lädt Besucher ein, ihre Wahrnehmung zu schärfen

  • Von Steffi Bey
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In der vereinseigenen Werkstatt entstehen die sensorischen Elemente, die zum Mitmachen einladen. Die Bilanz nach zehn Jahren: bis zu 16 000 Besucher kommen jede Saison.

Immer der Nase nach. Der schmale Pfad führt vorbei an Hecken und kleinen Sträuchern, unter der Pergola hindurch, dann wird der Duft immer intensiver. Ein süßlicher Duft - sogar ein bisschen betörend. Wer sich jetzt nach vorne beugt, seine Nase dicht an die Blüten hält und tief einatmet, kann die Natur sinnlich erfahren.

Im Rosarium im Mahlsdorfer »Garten der Sinne« zeigt heute die Königin der Blumen ihre Farbenpracht. Weiß, rosa, pink, gelb und dunkelrot leuchten die zarten Häupter der Rosen. Ein Anblick, der die Sinne erfreut: Man möchte sich einlassen, kurz innehalten und genießen. Für die meisten Großstadtbewohner sind es wohl seltene Erfahrungen, die sie hier auf zwei gegenüberliegenden Grundstücken in der Wodanstraße sammeln können.

Vor zehn Jahren wurde der »Garten der Sinne« eröffnet. Auf insgesamt 2000 Quadratmetern gibt es nicht nur viele Beete, auf denen Kräuter und Blumen wachsen, Obstbäume und Ziergehölze, sondern auch die ...


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