Nigeria - ein zerfallendes Land

Präsident Buhari wird der multiplen Krisen in allen Teilen seines Ölstaates kaum noch Herr

  • Von Anne Gonschorek, Kapstadt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nigeria hangelt sich von einer Krise zur nächsten. Im Süden bedrohen Kämpfer die Ölleitungen, im Norden töten islamistische Extremisten die Bürger. Im Zentrum des Landes gibt es blutige Kämpfe.

»Der Präsident hat die Vision eines vereinigten Nigerias vor Augen und ist bereit, alles Nötige dafür zu tun«, erklärte Präsident Muhammadu Buhari vor Kurzem in einer Rede. Dabei hat er guten Grund, sich um den Zusammenhalt seines Landes zu sorgen. Während jeder einzelne der derzeitigen Konflikte einen nationalen Notstand hervorrufen könnte, bekämpft die Regierung interne Kriege an allen Fronten.

Die nigerianische Staatskasse ist zu über 70 Prozent von den Öleinnahmen abhängig. Deshalb hat Afrikas größte Wirtschaft die Hälfte ihrer Einnahmen durch die global fallenden Ölpreise verloren. Außerdem wütet eine neue militante Gruppe im Süden der Nation: Die »Rächer des Nigerdeltas« sind mit ihren Angriffen auf Ölleitungen darauf aus, die Ölindustrie zu stören und Nigerias Wirtschaft zu Fall zu bringen. »Wir bitten nicht um viel, nur darum, dass die Nigerdelta-Bewohner ohne Umweltverschmutzung, Sklaverei und Unterdrückung leben können«,...

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