Russlands gestotterte Hymne

Nach Ausrutschern Gesetz zum Schutz des Staatsliedes gefordert

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Russlands Hymne blieb, nur der Text unterlag im Wandel der Zeiten und Systeme einigen Änderungen. Auch die verwirren.

Heilige Hirnlosigkeit - ein ausgelassenes oder gar falsches Wort und die Handschellen schnappen zu. Wer in die Tasten haut und sich dabei nur ein einziges Mal vergreift, kommt ebenfalls in den Knast. Wer piano statt forte spielt, sowieso. Russlands Nationalhymne, so Senator Wadim Tjulpanow, sei ein Gesamtkunstwerk aus Text und Musik und derzeit unzureichend vor Verunglimpfung geschützt.

In der Tat: In Artikel 329 des russischen Strafgesetzbuches, in dem es um Beleidigung staatlicher Symbole geht, ist nur von Staatsflagge und Staatswappen die Rede. Verballhornungen des Staatsliedes dagegen regelt Artikel 17 des Verwaltungsgesetzbuches. Sie gelten als bloße Ordnungswidrigkeit, Missetäter kommen mit Bußgeldern davon. Natürliche Personen zahlen maximal 3000 Rubel (rund 43 Euro), juristische bis zu 150 000. Das sind gut 2140 Euro.

Dies sei also eher Ansporn als Abschreckung, glaubt Senator Tjulpanow. Verunglimpfungen der Hymne müssten straf...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 554 Wörter (3827 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.