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Drohnen über Airbus-Umweg

Seltsames Geschäft mit der Bundeswehr - US-Konkurrent wittert ein krummes Ding

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Bundeswehr will in Mali Drohnen einsetzen. Doch die hat sie nicht. Also rief sie Hersteller zum Wettbewerb auf. Die Entscheidung ist seltsam rasch gefallen.

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) und Airbus Defence and Space haben dieser Tage einen Vertrag zur Bereitstellung von Aufklärungsdrohnen Heron 1 geschlossen. Die unbemannten Flugkörper sollen von der Bundeswehr in Mali eingesetzt werden. Im Norden des Landes nimmt das deutsche Militär am UN-Militäreinsatz gegen islamistische Terroristen teil. Hauptaufgabe ist die Aufklärung. Mit dem herkömmlichen unbemannten Fluggerät ist ein so großes Gebiet nicht zu überschauen. Wohl aber mit der Heron 1. Das ist ist ein unbemanntes Flugsystem (Unmanned Aircraft System, UAS) für mittlere Flughöhen, die maximale Missionsdauer beträgt mehr als 24 Stunden. Ungern spricht man darüber, dass die Heron 1 - im Gegensatz zur kleineren Heron-Drohne, die von der Bundeswehr seit 2010 in Afghanistan eingesetzt wird - bewaffnet werden kann.

Hergestellt werden die Aufklärer von der Israel Aerospace Industries (IAI...


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