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Leiharbeit auf dem Vormarsch

Die nun veröffentlichte Jahresstatistik 2015 bringt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Erklärungsnot

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Gerne erzählen Arbeitgeber die Mär von der Leiharbeit, auf die man angewiesen sei, um Auftragsspitzen abzudecken. Doch längst dienen die Arbeitsverhältnisse auf Zeit ganz anderen Zwecken. Im Vorwort der Studie zum «Funktionswandel der Leiharbeit» der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung heißt es dazu: «Für gleiche Arbeit wird ein ungleicher Lohn gezahlt. Belegschaften erster und zweiter Klasse entstehen, Tarifverträge werden unterlaufen, Mitbestimmung reduziert. Billigere Leiharbeiter verunsichern und disziplinieren als Druck- und Drohpotenzial Stammarbeitskräfte.»

Vor wenigen Tagen veröffentlichte nun die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Zahlen zur Zeitarbeit für das Jahr 2015. Der Bericht belegt, dass das Verleihmodell sich immer größerer Beliebtheit erfreut. «Die Anzahl der Leiharbeitnehmer ist im langfristigen Vergleich in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen», schreiben die BA-Autoren.

Im Dezember 2015 waren demn...


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