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Härtere Gangart gegen Kohlegegner

Woidke: Pfingsten »ganz klar eine rote Linie überschritten«

Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will weitere Aktionen wie »Ende Gelände« im Lausitzer Tagebau Welzow-Süd nicht dulden. Umweltaktivisten hatten das Braunkohleabbaugebiet zu Pfingsten für 24 Stunden besetzt und den Nachschub für das Kraftwerk »Schwarze Pumpe« blockiert. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen. »Das hilft niemandem, auch nicht dem Klimaschutz«, sagte der Ministerpräsident gegenüber der Agentur epd. Woidke sieht EPH, den umstrittenen neuen Besitzer der ehemaligen Vattenfall-Kohlesparte, als »sehr guten Partner«, mit dem er eine »aktive Industriepolitik mit Kohle und Energie« umsetzen wolle.

Bei der Bevölkerung vor Ort gebe es seit »Ende Gelände« einen Stimmungswandel, meint die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Birgit Wöllert (LINKE). »Die Region spürt, dass die Altlasten der Kohle nicht mehr in der fernen Zukunft liegen, sondern im Jetzt und Heute.« Man frage sich, wer die Schäden bezahlen soll. epd/nic Seite 12

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