Die ausgespielte Mutter

Zur Rolle der Mutter in der Gesellschaft hat jeder etwas zu sagen. Viel zu oft wird dabei eine Schlacht der Haus- gegen die Karrierefrau inszeniert

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Urmutter, Mutter Gottes, Mutter Erde - die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Das »weibliche Elternteil eines Kindes« (Wikipedia) dient als Synonym für Schutz und Geborgenheit, aber auch als Grundlage für Schmähungen (Rabenmutter) oder Schulhofwitze (deine Mudda). Kein Wunder, hat zum Thema Mutterschaft, Mutterliebe und Mutterpflichten doch praktisch jeder etwas beizusteuern. Soziologisch wird die Mutter ergründet, psychologisch das Verhältnis Mutter-Kind interpretiert und politisch die Stellung der Mutter in der Gesellschaft festgelegt. An guten Ratschlägen von Spielplatzbekanntschaften, Nachbarn oder Verwandten mangelt es ebenfalls nicht. In diesem Spannungsfeld eine Familie zu gründen, überlegen sich viele Frauen, besonders in den westlichen Industrieländern, mindestens zweimal. Wer sich dennoch für die Mutterrolle entscheidet, muss damit leben, dass jede künftige Entscheidung von der Öffentlichkeit mit Argusaugen beobachtet, kri...

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