Chemnitzer Modell mit Mops

Wie sächsische Wohnungsgenossenschaften versuchen, für ihre älteren Mieter eine »Ersatzfamilie« zu sein

  • Von Hendrik Lasch, Chemnitz
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ältere Mieter sollen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Dieses Ziel haben mehrere sächsische Wohnungsgenossenschaften - die auch wissen, dass dabei nicht nur clevere Technik hilft.

Was vergrault ältere Menschen aus ihrer eigenen Wohnung? In manchen Fällen sind es Bus und Bahn. Genauer: eine wenige Zentimeter hohe Schwelle zwischen Bordstein und Fahrzeug, die sie mit dem Rollator nicht überwinden können. Die Folge: Sie fahren nicht mehr ins Stadtzentrum, ihre Einkaufsmöglichkeiten verschlechtern sich. Häufen sich solcherlei Einschränkungen, ziehen sie irgendwann resigniert in das betreute Wohnen.

Bei der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft (CSG) soll es dazu nicht kommen. Die Genossenschaft, unter deren über 9500 Mitgliedern viele Senioren sind, will diese möglichst lange als Mieter halten. Dies aus wirtschaftlichem Interesse, aber auch, weil die Rentner »ihre Nachbarn und Netzwerke behalten sollen«, sagt Vorstand Ringo Lottig. Also versucht die Genossenschaft, Hürden abzubauen, auch die zum Bus. Gemeinsam mit dem Nahverkehrsbetrieb der Stadt organisiert sie »Busfahrschulen«. Den Teilnehmern wird gezeigt, wie sie mit ...

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