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Teilzeit bleibt Frauensache

Immer noch große Unterschiede in der Wochenarbeitszeit zwischen den Geschlechtern

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In Deutschland ist die Arbeit nach wie vor ungleich verteilt, das belegt eine aktuelle Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Uni Duisburg-Essen. Demnach belief sich Arbeitszeit eines abhängig beschäftigten Mannes im Jahr 2015 auf durchschnittlich 38,3 Stunden pro Woche. Frauen hingegen kamen nur auf 30,1 Stunden. Die Differenz zwischen den Geschlechtern, im Fachjargon Gender Time Gap genannt, betrug pro Woche also 8,2 Stunden. Im Langzeitvergleich, den das IAQ gleich mitlieferte, zeigt sich, dass sich die Lücke nicht schließt. Denn auch im Jahre 2002 betrug der Unterschied in der Wochenarbeitszeit 8,2 Stunden. Dabei wurde die Lücke zwischen 2003 und 2012 sogar größer. »Erst in den letzten drei Jahren zeichnet sich eine substanzielle Verringerung des Gender Time Gap ab«, heißt es im Bericht von IAQ-Wissenschaftlerin Angelika Kümmerling. Allerdings erst, nachdem die Lücke zwischen 2003 und 2013 wieder breiter gewo...


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